Knackige Atemis, blitzschnelle Bewegungen, saubere und effektive Techniken. Ein Markenzeichen von Volker Dittrich (5. Dan Ju Jutsu, 1. Dan Karate), der am 17.03.19 zum Landeslehrgang Atemi aufrief und die Teilnehmer ordentlich ins Schwitzen brachte.

Volker konzentrierte sich zunächst auf die korrekte und effektive Ausführung von Arm- und Beintechniken. Am Partner wurden diese Techniken vertieft und angewendet.

In einer selbstgebastelten Mini Kata lernen die Teilnehmer dann zuerst die Grundtechniken, dann wieder ihre Anwendung am Partner, diesmal mit mehreren Angreifern.

Den Abschluss bildeten ein paar typische Karate Selbstverteidigungskombinationen und Würfe.

Ein gelungener Lehrgang und Ausflug in die Karatewelt!

 

20190317 115046

Die Landesprüfungen fanden im zweiten Halbjahr am 08. und 09. Dezember statt. Auf Wunsch eines Teilnehmers wurden die Termine der Prüfungen getauscht, sodass samstags die angehenden Danträger an der Reihe waren. Da dies bereits frühzeitig mit den anderen Prüflingen abgeklärt worden war, stellte die Terminänderung jedoch kein Problem dar. Die Vorbereitungstrainings zeigten bereits, dass sich vorwiegend männliche Teilnehmer der Prüfung stellen würden. Die zwei weiblichen Teilnehmer scheuten jedoch die Herausforderung mit überwiegend größeren und schwereren Partnern zu trainieren nicht - und wurden belohnt. Die Prüfung mit sieben Prüflingen zum ersten Dan verlief reibungslos. Um 1 Uhr konnte Prüfungsreferent Martin Bronder bereits verkünden, dass alle bestanden hatten.

Das Lehrgangswochenende im November 2018 war der realitätsnahen und selbstverteidigungsorientierten Ju-Jutsu-Anwendung gewidmet. Jiu-Referent Michael Paul begeisterte eine volle Matte mit dem Thema ‚Effektive Techniken für die Selbstverteidigung‘. Besonderer Wert wurde Techniken gelegt, die kurz und schnell abrufbar sind, da in einer realistischen Selbstverteidigungssituation kaum Zeit für „Zaubertechniken“ bleibt. Dabei betonte der Referent, dass man nicht der Illusion erliegen dürfte, der Angreifer sei völlig außer Gefecht, nur weil der Verteidiger sich zur Wehr setzt. Neben einigen Techniken im Stand wurde auch eine Situation mit Rückenlage des Angreifers trainiert, bei der sich einige Teilnehmer austoben konnten.

Am vergangenen Samstag bot sich für alle Kursleiter von Frauenselbstverteidigungskursen und Interessenten der Materie die Gelegenheit, gemeinsam mit der Frauenreferentin des SJJV Caroline Nicola neue Impulse für die eigenen Kurse zu erhalten. Im ersten Teil des Lehrgangs legte Caroline den Fokus auf die theoretische Basis zum Thema Kommunikation und Stress und bewies mit ihrer Fachkompetenz und Anekdoten aus dem polizeilichen Dienst, dass der kommunikationstheoretische Hintergrund auch in der Praxis äußert relevant ist. Besonders der richtige Umgang mit 'schwierigen Fällen' in den eigenen Kursen stand im Mittelpunkt.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Datenschutzerklärung Ok