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anstehende Termine
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24.05.2012 | 19.00
Prüfungsvorbereitungstraining -
26.05.2012 | 14.00
Vorbereitungstrainig Deutsche Meisterschaften -
02.06.2012 | 15.00
Landestechniklehrgang -
03.06.2012 | 09.00
Landestechniklehrgang -
14.06.2012 - 16.06.2012
Deutsche Meisterschaften Fighting und Duo
Die Vorbereitung geht in die Endphase
Das Datum des Nikolausturniers rückt näher. Neben der Saarlandmeiterschaft ist das der wichtigste Termin für Wettkampf orientierte junge Ju-Jutsuka, die hier erste Erfahrungen sammeln oder aufbauende Techniken eintrainieren wollen, um vielleicht später einmal Deutschland- oder Europaweit Erfolg zu haben, so wie es auch Landestrainer Armin Wagner (5. Dan Ju-Jutsu) vor Jahren geschafft hatte. Jetzt kümmert er sich um die Wettkampfvorbereitung jugendlicher und erwachsener Ju-Jutsuka im Hinblick auf das Anfang Dezember stattfindende Nikolausturnier. Erfreulich war auch, dass sich einige Pirmasenser zu diesem Anlass aus der benachbarten Pfalz ins schöne Saarland gewagt hatten. Sie werden sich auch freundlicherweise mit vier Kampfrichtern am Turnier beteiligen.




Ein kleiner Rückblick in die Trainingseinheit: Armin zeigt die erste Technik, die eingeübt werden soll: Sich nach einem Griff nicht werfen lassen, unter Ausnutzung des Schwerpunktes. „Laßt Euch Zeit, geht gemütlich in den Griff und dann aus dieser Position heraus den Kontrahenten angreifen“, erklärt Armin und demonstriert an Partner Wolfgang Goethe, wie man es machen sollte. „Der Partner darf aus dem Wurf herausgehen, mich aber nicht abschießen“, geht es weiter. Im eineinhalb Minutentakt wird das geübt. Zwischendurch Tips von Wolfgang und Armin: „Fußfeger! Und nach hinten weg aktiver werden!“ Der Trainer schildert den Teilnehmern, worauf es beim Wettkampf ankommt: „Unser Ziel ist, nicht geworfen zu werden und gleichzeitig keine Strafpunkte für Passivität zu kassieren.“ Dann zeigt Armin noch einen ganz besonderen Kniff: Sich einhaken, um nicht geworfen zu werden. „Das ist Zauberei!“ witzelt Armin. „Der Hebende wird müde oder kommt nicht weiter. Dann nach hinten Druck geben und einfach drin bleiben. Schon habe ich einen Wurf. Das ist gar nicht so schwer. Oder setzt einen Beingreifer an, wenn ihr wollt. Probiert beide Varianten!“ Und so ging es noch eine Weile weiter, wobei die beiden Trainer nicht mit Späßen und ihrem Showtalent geizten in der Hoffnung, dass es die Motivation steigert und locker macht. Da alles verletzungsfrei ablief, war diese Taktik wohl aufgegangen. Auch wenn es nicht immer ganz so ernst zuging waren alle während der zweistündigen Trainingseinheit konzentriert bei der Sache. Es wurde ausprobiert und verbessert. Bleibt, gespannt abzuwarten, wie sich das Vorbereitungstraining auf die Leistungen der Kämfer ausgewirkt hat.
Ulrike Goethe


